Published On: Mi, Okt 31st, 2012

Amerikanische Betten

Unterschiede zwischen Europäischen und Amerikanischen Betten

Amerikanisches Bett von King Koil

Amerikanisches Bett von King Koil

Zwischen europäischen Bettkonstruktionen und typisch amerikanische lassen sich einige erhebliche Unterschiede feststellen. Einen wichtiger Punkt liegt in der Gesamthöhe des Bettes. Amerikanische Betten sind rund 70 Zentimeter hoch und damit fast doppelt so hoch wie europäische.

Ein Lattenrost gibt es ebenfalls nicht, die Matratze wird durch eine Holzplatte geschützt, auf der ein weiterer, matratzenähnlicher, weicher Teil die eigentliche Matratze stützt.

Auch rein optische Aspekte unterscheiden sich bei europäischen und amerikanischen Betten. Das Kopfende ist nicht wie bei etwa deutschen oder französischen Betten auf vergleichbarerer Höhe mit dem Fußende. Meist ist der Kopfteil wesentlich höher und bei einigen Modellen sogar verziert und gepolstert. Das Fußende hingegen ist äußerst flach und verdeckt die Matratze meist nicht.

Dies ist für unsere so genannten Continentalbetten relativ ungewöhnlich. Zwar ist das Kopfende bei einer Vielzahl der Modelle auch hier höher als das andere Ende des Bettes, der Höhenunterschied beträgt jedoch im Regelfall nur wenige Zentimeter.

Was gilt es bei und nach dem Kauf zu beachten?

Dadurch, dass es keine einheitlichen Regelgrößen bezüglich der Breite des Bettes gibt, sollten verschiedene Faktoren beachtet werden. Die einzelnen Varianten sind mit Bezeichnungen wie “Twin X Long” oder “Cal-King” versehen, hinter denen sich bestimmte Maße verbergen. Diese sollten selbstverständlich bekannt sein, bevor ein Bett ausgewählt wird.

Spezielle, amerikanische Laken, so genannte “Bed Skirts”, werden anstelle der europäischen Laken verwendet. Zunächst wird ein sehr langes Laken verwendet, das keinen Bund besitzt und Matratze, Unterlage und Holzplatte verdeckt. Darüber wird ein weiteres Laken, das “Fitted Sheet”, gezogen. Neben der Bettgarnitur wird häufig noch eine dünne Decke über die Bettwäsche gelegt.

Als Dekoelemente dienen viele Kissen und eine Tagesdecke. Die eigentliche Bettdecke wird also tagsüber verdeckt und speziell für den Tag dekoriert – eine Gewohnheit, die auch in Amerika zwar aus praktischen Gründen an Bedeutung verliert, aber immer noch häufig praktiziert wird. Zum klassisch amerikanischen Stil gehört dabei, dass alle Elemente farblich miteinander harmonieren.

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