Published On: Mi, Okt 31st, 2012

Asthma bronchiale

Was ist Asthma bronchiale?

Asthma Inhalator

Asthma Inhalator

Asthma bronchiale, oft auch als Bronchialasthma bezeichnet, ist eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit anfallsweise auftretender Atemnot, die die durch ganze oder teilweise Verlegung (Obstruktion) der Atemwege ausgelöst wird. Etwa 2% der Erwachsenen und 4% der Kinder sind von Asthma bronchiale betroffen.

Die Symptome des Asthma bronchiale

Leitsymptom der Erkrankung ist die plötzlich auftretende Atemnot, wobei die Ausatmung erschwert und verlängert ist. Ein Asthmaanfall beginnt häufig mit Husten. Der Patient hat Angst zu ersticken. Häufig ist auch mit bloßem Ohr ein Pfeifen bei der Atmung zu hören. Nach dem Anfall husten die Patienten in der Regel zähflüssigen, glasigen Schleim aus.
Typisch für einen Asthmaanfall ist die so genannte Astmatikerstellung. Die Betroffenen sitzen aufrecht und neigen den Oberkörper vorne über. Nicht selten kündigt sich ein Astmaanfall schon vor seinem Auftreten an. Alarmsymptome sind der Gebrauch der Atemhilfsmuskulatur, eine unregelmäßige Atmung und eine eventuelle Blaufärbung der Lippen oder der Nasenspitze.

Welche Ursachen hat Asthma bronchiale?

Beim Asthma bronchiale werden zwei Hauptformen unterschieden: das exogen-allergische Asthma und das häufigere nicht-allergische Asthma.
Das exogen-allergische Asthma ist eine allergische Reaktion auf z.B. Milben, Nüsse oder Tierhaare. Das exogen-allergische Astma gehört zu dem so genannten atopischen Formenkreis, zu dem auch Krankheiten wie Neurodermitis oder Heuschnupfen gehören.
Beim nicht-allergischen Asthma werden die Asthmaanfälle z.B. durch Infekte, physische oder psychische Anstrengung oder auch durch kalte Luft ausgelöst. Mischformen der beiden Asthmaformen sind möglich.

Die Diagnosestellung beim Asthma bronchiale

Für die Stellung der richtigen Diagnose ist eine ausführliche Anamnese notwendig. Dabei klärt der Arzt neben den genauen Symptomen ab ob es Vorerkrankungen wie z.B. Allergien gibt oder ob ähnliche Erkrankungen in der Familie schon einmal aufgetreten sind. In der Regel folgt dann eine körperliche Untersuchung, in der der Arzt die Lunge abhört (Auskultation) und abklopft (Perkussion). Eine Lungenfunktionsuntersuchung und eine Allergiediagnostik helfen bei der Stellung der endgültigen Diagnose.

Die Therapie des Bronchialasthmas

Treten nur selten Anfälle auf, ist eine Dauermedikation nicht notwendig. Die Patienten sollten jedoch einige allgemeine Maßnahmen in ihren Alltag einbauen. Dazu gehören z.B. körperliche Aktivität (kein Hochleistungssport) oder spezielle Atemtechniken. Beim exogen-allergischen Asthma ist es zudem natürlich wichtig allergieauslösende Stoffe zu meiden.
In den meisten Fällen ist jedoch eine zusätzliche medikamentöse Therapie erforderlich. Diese richtet sich nach dem Schweregrad des Asthma bronchiale und besteht in der Regel aus Kontrollmedikamenten gegen die Entzündungsreaktion, welche über einen längeren Zeitraum eingenommen werden und so genannten Erleichterungsmedikamenten, die nur beim akuten Asthmaanfall zum Einsatz kommen.

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