Published On: Mi, Okt 31st, 2012

Astrozytome, Glioblastome

Definition Astrozytome, Glioblastome.

Astrozytom des Mittelhirns

Astrozytom des Mittelhirns. T1 Kernspintomographie nach Kontrastmittel in sagittaler Orientierung. Das Astrozytom ist mit Pfeil markiert

Ein Astrozytome ist ein tumorartiges Gebilde in Zellen, die im Gehirn das sogenannte stützende Gerüst für die Nervenzellen bilden. Diese Zellen werden auch Astrozyten genannt, so erklärt sich auch die Bezeichnung Astrozytome. Der andere Zelltyp, aus dem die stützenden Gerüste bestehen, sind die Oligodendrozyten. Das gesamte Stützgewebe wird als Glia bezeichnet, und wenn sich in diesem Gewebe Tumore bilden, werden diese im Oberbegriff Gliome zusammengefasst. Astrozytome treten verstärkt im Gehirn aus und zwar in den Großhirnhälften. Diese Form der Hirntumore kommt sehr selten in anderen Bereichen des Gehirns oder im Rückenmarksbereich vor.

Die Symptomatik von Astrozytome, Glioblastome.

Ein Astrozytome hat die Eigenschaft sich im Gehirn wie alle Glioblastome auszubreiten, was wiederum zu akuten Krampfanfällen führt. Der Hirndruck wird durch die Ausbreitung erhöht und verursacht die epilepsieähnlichen Krampfanfälle. Zeichen für die Hirndruckerhöhung sind Übelkeit, Schwindel und verstärktes Erbrechen. Es können auch Sehstörungen, Wesensveränderungen und Sehstörungen hinzukommen, das kommt allerdings auf die Lage des Astrozytoms an. Wenn sich ein Astrozytom am Rückenmark befindet, kommt es zu einer sehr frühen Symptomatik wie Kribbeln und Taubheit bis hin zur Querschnittslähmung.

Die Ursachen von Astrozytome, Glioblastome.

Astrozytome und Glioblastome sind Tumore in der Hirnregion, die sich auch in dieser Region entwickeln, warum dies passiert, ist noch weitestgehend unbekannt. Es kann auch vorkommen, dass bei der Erbkrankheit Neurofibromatose Typ 1 das pilozytische Astrozytome mehrfach auftritt. Betroffene, die sich vorher einer Strahlenbehandlung unterzogen haben, sind ebenfalls eine Risikogruppe, die zu dieser Art Hirntumoren neigen kann.

Diagnose von Astrozytome, Glioblastome.

Der Hirntumor Astrozytom kann nur durch eine ausführlich und effiziente Anamnese diagnostiziert werden. Die Befragung der Patienten und die bildgebenden Verfahren spielen hierbei die übergeordnete Rolle. Eine Untersuchung mit Kontrastmittel wird ebenso notwendig werden, wie eine Biopsie. In der Pathologie werden dann die Teile des Tumors untersucht, um den Schweregrad der Erkrankung feststellen zu können.

Therapie Astrozytome, Glioblastome.

Für diese Art eines Hirntumors gibt Ergotherapie in der Geriatrie, ja nach Schwere und Verlauf unterschiedliche therapeutische Maßnahmen. Es gibt die Operation, die medikamentöse Behandlung und die Strahlen- und Chemotherapie.
Ziel der Operation ist das komplette Entfernen des Astrozytom. Die medikamentöse Behandlung muss immer sein, da die Patienten unter epileptischen Anfällen leiden, die es gilt zu unterbinden. Die Strahlen- und Chemotherapie wird nach der Operation notwendig, aber auch besonders dann, wenn die Tumore nur teilweise entfernt werden können, um ein Rezidiv vorbeugen zu können.

 

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